12. May 2026 10:00 - 12. May 2026 16:00
Rund um Klimawandel und Klimaschutz kursieren widersprüchliche Informationen, Unsicherheiten und gezielte Desinformationen. Kritik richtet sich dabei oft nicht nur gegen einzelne Fakten, sondern gegen Wissenschaft selbst: Ihre Methoden, ihre Glaubwürdigkeit oder die Rolle von Expert*innen.
Und die Lage ist kompliziert: Zum Wesen wissenschaftlicher Erkenntnis gehören Unsicherheit und teils unerwartete Entwicklungen. Wissenschaft lebt davon, offene Fragen zu stellen, alte Erkenntnisse zu überprüfen und neue Wege zu gehen. Doch wie lässt sich mit diesem Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Unsicherheit und gezielter Wissenschaftsfeindlichkeit in der Bildungsarbeit umgehen? Gemeinsam reflektieren wir, welche Ansätze sich für die eigene Bildungs- und Arbeitspraxis eignen, um offene und zugleich faktenbasierte Lernräume zu kreieren.
Die Teilnehmenden:
- vertiefen ihr Verständnis für Unsicherheit, Wissenschaftsskepsis und Fehlinformation in Klimadebatten,
- erproben Methoden für die eigene Bildungsarbeit oder zivilgesellschaftliches Engagement, um konstruktiv auf verunsicherte Haltungen zu reagieren
- und reflektieren ihre eigene Rolle und Haltung im Umgang mit kontroversen Positionen.
Die Schulung richtet sich an Multiplikator*innen, die neue Impulse für die Bildungsarbeit rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit mitnehmen möchten.
Referierende: Anja Thiele und Vince von Gynz-Rekowski, Kulturbüro Sachsen e.V.
Die Veranstaltung ist dank Förderung kostenfrei. Für gute Verpflegung ist gesorgt.
Anmeldung unter: veranstaltung@kulturbuero-sachsen.de