Natur im Osterzgebirge

Orchideenblüten sind des Heulagerers Früchte der Arbeit

Dass der liebe Mai die Bäume wieder grün macht, gilt allenfalls noch für die obersten Kammlagen des Erzgebirges. Doch er zaubert die Wiesen bunt – vor allem die, die von Naturschützern gepflegt werden. Besonders prächtige Farbtupfer verleiht das Stattliche Knabenkraut einigen (wenigen) Biotopen im Müglitztalgebiet. Unter anderem ist dies den vielen fleißigen Heulager-Helfern der Grünen Liga Osterzgebirge zu verdanken, die hier alljährlich im Juli aktiv sind. Jetzt im Mai laden wir herzlich ein zu zwei Naturkundlichen Wanderungen, bei denen es auch das Stattliche Knabenkraut zu bestaunen gibt:

Sonntag, 3. Mai 2026 – Glashütter Knabenkrautpracht

  1. 6 km; 3-4 h
  • Treff: 9:45 Uhr vorm Bahnhof Glashütte
  • (Zug ab DD Hbf. 8:59 Uhr, umsteigen in Heidenau)

Glashütte ist nicht nur Uhrenstadt, sondern blickt auch auf eine lange Bergbaugeschichte und recht spezielle landwirtschaftliche Nutzung zurück. Der mühevolle Lebenserwerb der Altvorderen hinterließ eine ziemlich besondere „Biologische Vielfalt“.

Sonnabend, 30. Mai 26 – Vom Regionalmarkt Lauenstein über die Sachsenhöhe zu den Bielatalbiotopen

  1. 7 km; 2- 3 h (+ 1 h Regionalmarkt zu Beginn)
  • Treff: 10:00 Uhr Bahnhof Lauenstein
  •  (Zug ab DD Hbf. 8:59 Uhr, umsteigen in Heidenau)

Am Osthang der Sachsenhöhe verstecken sich einige artenreiche Bergwiesen. Zwei davon stehen als Flächennaturdenkmal „Steinbruchwiesen“ unter besonderem Naturschutz. Auf der unteren Steinbruchwiese ist es gelungen, eine Population des Stattlichen Knabenkrautes zu erhalten. Auf dem weiteren Weg können wir auch Ergebnisse des Grüne-Liga-Waldumbauprojekts Sachsenhöhe anschauen.

Ziel der Wanderung ist die Biotoppflegebasis im Bärensteiner Bielatal, wo am Nachmittag dann die Jahresversammlung des Umweltvereins stattfindet. Gäste sind auch dabei willkommen, wie immer, doch eine kurze Voranmeldung hilft bei der Planung: jens/ät/osterzgebirge.org.

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