Natur im Osterzgebirge

Frühlingsexkursion Mähren-Slowakei 2022

Im Rahmen des deutsch-tschechisch-slowakischen Projekts

“Mittel-Osteuropäische Kulturlandschaften im Klimawandel – Biodiversität erhalten”

organisierten die Grüne Liga Osterzgebirge, das Institut für Ökologie und Landschaftsmanagement der Universität Bratislava und der tschechische Umweltverband Arnika eine gemeinsame Busexkursionswoche in die Weißen Karpaten (tschechischer und slowakischer Teil), das Biosphärenreservat Pol’ana, den Nationalpark Mala Fatra sowie das Naturschutzgebiet Poodří (Oder-Aue bei Ostrava). Neben dem gemeinsamen Erleben der landschaftlichen und botanischen Highlights und den vielfältigen Informationen durch profunde Fach- und Ortskenner prägten vor allem auch angeregte Naturschutzdiskussionen die einwöchige Workshop-Reise der über 40 Teilnehmer.

Alles war perfekt organisiert. Dafür gilt besonderer Dank den Hauptverantwortlichen Jana Vitnerova (im tschechischen Teil) und Martin Labuda (in der Slowakei). Martin leistete auch als Dolmetscher wieder Außerordentliches!

Einen Exkursionsbericht von Dr. Volker Beer gibt es hier.

Sonnabend, 21. Mai: 14:00 Uhr Treff in Brno, von dort weiter mit slowakischem Reisebus, Fahrt in die Weißen Karpaten, nach Radějov (Einführung in die Landschaft; alte Obstsorten, Obstverarbeitung, Speierling)

Besuch bei einem der mächtigsten Speierlinge der Welt in Žerotín (Foto: Volker Beer)

Bile Karpaty – extensiv bewirtschaftete Weinberge, etwas Interessantes auch für Bodenkundler (Foto: Martin Labuda)

 

 

 

Ein Landschaftsmosaik aus Wald und Wiesen mit Solitärbäumen von Speierling (“Oskoruša”) (Foto: Adam Rusinko)

 

 

Sonntag, 22. Mai: Weiße Karpaten: Orchideenwiesen Vápenky und Velká nad Veličkou

Weiße Karpaten – Zugang zu neuen Erlebnissen  (Foto: Martin Labuda)

 

Eine durch Erdrutsche mitgeformte Landschaft (Foto: Adam Rusinko)

 

 

 

NPR Porážky (Foto: Volker Beer)

 

 

 

Naturschutzgebiet Porážky (Foto: Anette Weicker)

 

Montag, 23. Mai: Weiße Karpaten: Nationales Naturschutzgebiet Čertoryje

Das Naturschutzgebiet Čertoryje ist ein Mosaik aus beeindruckenden Solitärbäumen und außerordentlich artenreichen Extensivwiesen (Foto: Lukas Häuser).

Start zum Stutenberg (Foto: Anette Weicker)

Die Exkursionstruppe eingerahmt zwischen alten Eichen im NSG Čertoryje. (Foto: Lukas Häuser)

 

 

 

Ivana Jongpierová gibt Einblicke über in den Weißen Karpaten laufende Naturschutzprojekte. (Foto: Lukas Häuser)

 

Informationen über aktuelle wissenschaftliche Studien. (Foto: Lukas Häuser)

 

 

 

 

Auf den Wiesen gibt es viel zu entdecken. (Foto: Lukas Häuser)

 

 

 

(Foto: Volker Beer)

 

 

 

kleine Schaukelpause (Foto: Annegret Fleischer)

 

 

Dienstag, 24. Mai: Myjava-Region, Stará Turá (Genreservoir-Obstwiese); Moravske Lieskove (Obstbaumschule – regionale und historische Obstbaumsorten – Bedeutung für die Region, Naturschutz/Biodiversität…Öffentlichkeitsarbeit); Nová Bošáca (historische Obsttrocknungsanlage)

Die typische slowakische Bauweise in den Bergdörfern der Region Weiße Karpaten. (Foto: Lukas Häuser)

Wildblumen säumen den Weg. (Foto: Lukas Häuser)

 

 

 

Rast am Obst-Trocknungsofen. (Foto: Lukas Häuser)

 

 

Ein kleiner Verein kümmert sich um den Erhalt einer traditionellen Trocknungshütte für Obst. (Foto: Lukas Häuser)

 

 

Die in der traditionellen Hütte getrockneten Früchte von Streuobstwiesen der Region konnten schließlich auch verköstigt werden. (Foto: Lukas Häuser)

 

 

 

Bei der Exkursion war für jeden Geschmack etwas dabei … (Foto: Ivana Zimániová)

 

 

 

Mittwoch, 25. Mai: Biosphärenreservat Poľana, Horná Chrapková (Feuchtwiesengebiet); Naturdenkmal Kalamarka (Felsgebiet); Nationalnaturdenkmal Wasserfall Bystrého potoka; Raticov vrch (historische Kulturlandschaft)

In der Nähe der Ortes Hriňová zeigt sich die Landschaft mit kleinen Schlägen und einer noch sehr traditionellen Bewirtschaftungsweise. (Foto: Lukas Häuser)

Mit dem Reisebus von Ort zu Ort. (Foto: Lukas Häuser)

 

 

 

 

Begrüßungsschnaps am Morgen – Erfolgsrezept des Biosphärenreservats? (Foto: Volker Beer)

 

 

 

Auf der Suche nach dem Vorblattlosen Leinkkraut (Foto: Anette Weicker)

 

 

 

Vom Wissen der zahlreichen Fachspezialisten können alle profitieren. (Foto: Lukas Häuser)

 

 

 

Ein tiefer Blick ins Herzen der Slowakei, Biosphärenreservat  Poľana (Foto: Martin Labuda)

 

 

Picknick am Fuße der Andesitfelsen (Foto: Anette Weicker)

 

Donnerstag, 26. Mai: Biosphärenreservat Poľana, Naturschutzgebiet Prielopy (mit Schafen bewirtschaftete Almweiden und Großraubtiere); Zadna Pol’ana (Urwald-Biodiversität)

Grüne Unendlichkeit – Blick von der Zadná Poľana (Foto: Martin Labuda)

Martin Labuda bringt den Exkursionsteilnehmern die Pol’ana näher. (Foto: Lukas Häuser)

 

 

 

Der Felsen am Talgrund des Flusses Hučava ist ein Zeuge der vulkanischen Vergangenheit der Caldera des BR Pol´ana. (Foto: Lukas Häuser)

 

Für die slowakischen Busfahrer ist nichts unmöglich … (Foto: Martin Labuda)

 

… aber eine kritische Inspektion macht sich dennoch ab und zu erforderlich. (Foto: Annegret Fleischer)

 

Blick vom Raticov vrch auf die traditionelle Agrarstruktur der Pol’ana (Foto: Ivana Zimániová)

Exkursionsführung im zweitgrößten slowakischen Urwald-Reservat Zadná Pol’ana (Foto: Volker Beer)

 

Versicherungsabschluss … für den Bergrettungsdienst Mala Fatra (Foto: Annegret Fleischer)

 

Freitag, 27. Mai: Nationalpark Mala Fatra, Šútovský vodopád; Vrátna dolina

Unterwegs auf den Bergwiesen auf dem Sattel Vrchpodžiar in der Mala Fatra. (Foto: Lukas Häuser)

Uralte Buchenwälder nach früherer Niederwaldbewirtschaftung im Šútovská dolina (Foto: Anette Weicker)

 

 

 

 

 

 

Führung durch Nationalparkmitarbeiter am Wasserfall Šútovský Wasserfall (Foto: Annegret Fleischer)

 

 

 

 

Aufstieg durch die Kalksteinschlucht Nove Diery nach Štefanova (Foto: Volker Beer)

 

 

 

 

In der Malá Fatra werden Bergwiesen unter anderem mit Schafen beweidet. (Foto: Lukas Häuser)

 

 

 

Vratna dolina: gigantische Kahlschläge in Privatforsten – mitten im Nationalpark (Foto: Volker Beer)

 

Sonnabend, 28. Mai: Landschaftsschutzgebiet Poodří südlich Ostrava; Oder-Auen, LIFE-Projekt zum Erhalt von Kopfweiden als Eremit-Lebensraum

Mitglieder von Arnika stellen ihr LIFE-Projekt zum Schutz des Juchtenkäfers vor – und benötigen dieses Foto für die Dokumentation. (Foto: Volker Beer)

Routenplanung Oderauenwandernung (Foto: Anette Weicker)

Vogelbeobachtungskanzel in der Poodří-Region (Foto: Adam Rusinko)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschied der Slowaken (Foto: Anette Weicker)