Seit 2016 bin ich im Auftrag unseres Vereins für die Belieferung von inzwischen 2 Verbrauchergemeinschaften (VG) in Dresden mit Bergwiesenheu verantwortlich. Viele fleißige Hände, besonderer Dank gilt hier der Jugendgeneration in den vorletzten Jahren, haben diese Aufgabe unterstützt. Sei es mit Lieferung, wenn ich verhindert war oder eben bei spontanen Heustopfaktionen nach Feierabend unter der Woche. Danke mehrmals Borges, Annegret und Konstanze. Was als Werbung für Heulager und andere Naturschutzeinsätze angedacht war, entwickelte sich zu einer reinen Verkaufsangelegenheit (bei anhaltender und steigender Nachfrage).
2016 belieferte ich eine VG mit 297 damals noch in Stofftüten (Erlös: 831,70 Euro). Unser Angebot sprach sich herum und seit Eröffnung der VG Strehlen beliefern wir 2 Standorte, sodass 2025 zusammen 635 Tüten 1778 Euro einbrachten. Abzüglich Unkosten bleibt eine gute Summe im Verein. Die Befüllung der Tüten ist Handarbeit und Ehrenamt dazu. Hinzu kommt Transport, Zwischenlagerung in Dresden und dann die Belieferung auf Zuruf. Vor gut 2 Wochen ereilte mich ein Hilferuf aus einer weiteren VG.
Wie damit umgehen? Vielleicht wäre das Thema Heu eine Gelegenheit über die Nachhaltigkeit im Umgang mit unserem Mähgut, Sinnhaftigkeit des großen Aufwandes und mögliche Verbesserungen in geeigneter Runde nachzudenken.
Über Ideen, Anregungen, Mitthilfeangebote freut sich
Wolfram Kallenbach
