Liebe Freunde,
zwischen Drohnenkriegen und Benzinpreisen gibt es auch noch was anderes, auch wichtig und akut:
Grasfrösche beobachten
In Sachsen hat die Amphibienwanderung begonnen, und dabei werden die Grasfrösche immer seltener. Dieses leise Verschwinden der Grasfrösche ist die Folge des rasant fortschreitendenden Klimawandels. Als Grundlage für Hilfsmaßnahmen werden Kenntnisse über Vorkommen des Grasfrosches und die Größe der Laichgemeinschaften benötigt.
Das Naturschutzinstitut des NABU in Freiberg und das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) nehmen den Beginn der Laichsaison zum Anlass, eine »Mitmachaktion Grasfrosch« zu starten. Sie richtet sich an alle Naturfreunde, die mithelfen möchten, an Teichen, Tümpeln und Weihern Ausschau nach Grasfröschen mit ihren blubbernden Rufen zur Laichzeit und den Laichballen Ausschau zu halten.
Wer Laichballen des Grasfroschs entdeckt und zählt, wird gebeten, diese Informationen über ein neu eingerichtetes Onlineportal zu melden. Dort wird auch erklärt, woran sich der Froschlaich erkennen lässt und wie sich dieser vom Laich seiner nahen Verwandten, dem Spring- und Moorfrosch, unterscheiden lässt. Rundherum gibt es viel Wissenswertes zur Biologie der drei Froscharten und wie das Monitoring funktioniert. Man kann aber auch einfach eine Mail an das Naturschutzinstitut des NABU in Freiberg schicken, Hauptsache helfen.
https://nsi-freiberg.nabu-sachsen.de/aktuelles/wer-entdeckt-den-grasfrosch
https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1095385
Landesfachausschuss Feldherpetologie Sachsen
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Wolf-Rüdiger Große
Akazienweg 5
06188 Landsberg OT Queis
Tel.: +49 (34602) 51755
mailto: wolf.grosse/ät/gmx.net
lfa-feldherpetologie@nabu-sachsen.de
