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typische Pflanzenarten: Bärwurz, Perücken-Flockenblume, Wald-Storchschnabel, Weicher Pippau, Kanten-Hartheu, Ährige Teufelskralle, Berg-Platterbse
Raritäten: Arnika, Stattliches Knabenkraut, Kleiner und Großer Klappertopf, Kreuzblümchen, Kopfige Teufelskralle, Hunds-Veilchen
naturschutzgerechte Pflege: Mahd und Heugewinnung, Schnittzeitpunkt je nach Heuwetter ab Mitte Juni, dabei Stellen mit spätblühende Arten stehenlassen; je nach Aufwuchs und Wetter zweiter Schnitt („Grummt“) ab Mitte August möglich; sehr günstig ist Nachbeweidung mit Schafen oder Ziegen (auch mit leichten Rindern möglich), Vorweide im April (außer bei Flächen mit besonderen Frühlingsblühern, z.B. Himmelschlüssel) oder gelegentliche Sommerweide statt Mahd schaden einer normalen Bergwiese kaum. Vorrangig benötigen die meisten Arten aber zu ihrem langfristigen Erhalt die Heumahd, im Optimalfall ganz traditionell mit Sense; außer bei Wiesen mit Arnika-Vorkommen ist wegen der zunehmenden Bodenversauerung eine gelegentliche, vorsichtige Kalkung sinnvoll.
ganz schlecht: Mulchen; Beweidung mit schweren Rindern oder Pferden im Frühling oder Frühsommer; zeitige Mahd (Juni) mit Silogewinnung; Düngung mit synthetischem Stickstoff oder Gülle
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