Wildtiere im Ost-Erzgebirge

Das Reh (Capreolus capreolus)  - die kleinste und häufigste einheimische Hirschart.     

Seit den 1930er Jahren wurden in mehreren Gebieten des Ost-Erzgebirges Mufflons ausgesetzt, deren eigentliche Heimat auf Korsika und Sardinien liegt.     

Feldhasen (Lepus europaeus) sind in den ausgeräumten Agrarsteppen selten geworden, aber zwischen den Steinrücken und Feldgehölzen im Ost-Erzgebirge gibt es sie noch zahlreich.     

Fledermäuse fühlen sich im Ost-Erzgebirge ganz besonders wohl, weil hier wärmebegünstigte Sommerlebensräume (Elbtal, Nordböhmisches Becken) und ideale Winterquartiere (Bergbaustolln) nahe beieinander liegen (im Bild: Braunes Langohr, Plecotus auritus, Foto: Annegret Fleischer)    

Mäusebussarde (Buteo buteo) sind die häufigsten Greifvögel der Region.    

junge Singdrossel (Turdus philomelos)

Die Amphibienwelt des Gebirges ist nicht artenreich, um so wichtiger sind Maßnahmen zur Lebensraumsicherung für  Erdkröten (Bufo bufo).    

Seltene Bewohner sauberer Bergbäche sind die Bachneunaugen (Lampetra planeri).