Blick aus dem Heißluftballon von Norden nach Süden über das Tal der Roten Weißeritz (bei Schmiedeberg) und den Erzgebirgskamm bei Altenberg und Zinnwald bis hinüber zu den Kegelbergen des Böhmischen Mittelgebirges.

Die Winter können im Erzgebirge kalt und schön sein. (Geisingberg, 824 m, Foto: Thomas Lochschmidt)

Südlich des Wieselsteins / der Loučná (mit 956 m der höchste Berg des Ost-Erzgebirges) bricht die Pultscholle des Erzgebirges steil ab ins Nordböhmische Becken, in dem sich oft die Luftmassen unter einer Wolkendecke stauen.

Sonnenaufgang über dem Nordböhmischen Becken, gesehen von Langewiese / Dlouhá Louka

Winter 2008/09 am Bornhauberg/Pramenáč (909 m) - Blick zum Hemmschuh bei Rehefeld

Winterblick vom Erzgebirgskamm über das von Dunst verhüllte Nordböhmische Becken zum Böhmischen Mittelgebirge / České středohoří mit dessen höchstem Berg, dem Milleschauer Donnersberg /Milešovka (835 m)

Blick an einem kalten Wintermorgen von der Bärensteiner Flur nach Osten, über das Müglitztal zum Sattelberg/Špičák und den Schneeberg/Sněžník, bis zu den Lausitzer Bergen.

Geisingberg (824 m) von Nordosten gesehen, mit Bärensteiner Steinrückenlandschaft oberhalb Wildpark Hartmannmühle

Mai/Juni ist der Höhepunkt für Naturfreunde im Ost-Erzgebirge, vor allem, wenn am Geisingberg die Trollblumen und Orchideen blühen.

Von den einstmals sehr artenreichen Wiesen nördlich vom Sattelberg/Špičák (723 m) gibt es nur noch wenige Reste. Von hier aus sollen sich selten Arten wie der Moor-Klee (Trifolium spadiceum) wieder ausbreiten können.

Einstmals galt das Stattliche Knabenkraut (Orchis mascula) als „Charakter-Orchidee“ des östlichen Erzgebirges. Heute ist es auch hier selten - aber anderswo fast ganz verschwunden (Rote Liste Sachsen: „vom Aussterben bedroht“)

Am Mückenberg/Komáří hůrka (807 m) begann um 1200 der Zinnbergbau in Mitteleuropa. An der Stelle des heutigen Mückentürmchens/Komáří vížka stand der Glockenturm der Bergleute.

Geheimnisvolle Ruinen wie die Riesenburg bei Ossegg/Osek künden von den kriegerischen Auseinandersetzungen, die immer wieder über das Ost-Erzgebirge hinwegzogen.

Noch vor wenigen Jahren durfte die deutsch-tschechische Grenze nur an wenigen Grenzübergängen passiert werden - heute ist sie vielerorts kaum noch wahrnehmbar in der Landschaft.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden und werden in fast allen Tälern des Ost-Erzgebirges Dämme gebaut. Die Talsperre Lehnmühle an der Wilden Weißeritz gibt es seit 1931.

Dorfchemnitz ist ein typisches Erzgebirgs-Waldhufendorf, dessen Flur noch von markanten Steinrücken geprägt wird.

Zu den lohnenswertesten Ausflugszielen gehört der Botanische Garten Schellerhau.

Die Gneisfelsen auf der Strobnitz / dem Stropniks (856 m) bieten einen besonders herrlichen Ausblick auf den steilen Südabhang des Erzgebirges.